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 Impresssum 
Florida Reise 2004 von Raimund & Nicole
- Tagesausflug an die Florida Keys, ein Bericht von Nicole & Raimund
Stationiert in Ft. Lauderdale brachen wir in den frühen Morgenstunden ca. 07:00 Uhr mit unserem Mietwagen Richtung "Florida Keys" auf. Im Grunde gab es für uns drei definierte Ziele, die wir uns anschauen wollten. Der Weg von Ft. Lauderdale zu den Keys ist relativ einfach. Man fährt auf dem legendären "Highway 1" in Richtung Süden. Nach einer etwa 2 stündigen Autofahrt u.a. auch durch Miami und die "Mangroven Sümpfe" erreichten wir unser erstes Ziel den "John Pennekamp Park" am Anfang der Keys ( bei Key Largo).
Dieser Park auch "Coral Reef State Park" ist ein Paradies für Taucher und Schnorchler.
Er bietet verschiedene Touren wie z. B. die Fahrt mit einem Glasbodenboot, eine Schnorcheltour für Anfänger und Fortgeschrittene sowie eine Segeltour mit der Möglichkeit zum Schnorcheln. Dazu sein jedoch gesagt, dass man sich im voraus über die Startzeit der jeweiligen Tour erkundigen sollte, da diese meist nur 2 bis 3 Mal täglich stattfinden.
Auch wenn man keine Tour buchen möchte gibt es viele Möglichkeiten direkt am Strand zu schnorcheln. Dafür gibt es im Strandbereich abgezäunte Bereiche, die größtenteils interessante Unterwasserwelten zu bieten haben. Diese abgezäunten Strandabschnitte sind für Anfänger hervorragend geeignet. Im Park selbst findet man auch Duschen um sich wieder für die Weiterfahrt fertig zu machen.
Wenn man schon bei den Florida Keys unterwegs sollte man daher auch eine Abstecher zu diesem schönen Park einplanen.

Nachdem wir also den John Pennekamp Park hinter uns hatten stand das Dolphin Research Center auf dem Plan. Die Fahrt dort hin dauerte schon noch eine Weile (etwas über eine Stunde) die uns aber danke der schönen Aussicht auf das türkisblaue Meer und auf immer wieder auftauchende kleine Inseln versüßt wurde.

Während wir also die schöne Fahrt genießen, sind wir am Dolphin Research Center angekommen.
Zu Beginn sollte man unbedingt erwähnen, dass die Delphine dort nicht einfach in einem Becken leben, sondern sich in einem abgezäunten Bereich im Meer frei bewegen.
Unsere Absicht war es, mit einem Delphin zu schwimmen bzw. einmal einen berühren zu können. Zuerst einmal mussten wir jeweils ca. 15,00 $ Eintritt zahlen.
Dann konnte man sich aussuchen, was genau man machen wollte. Die Möglichkeiten reichten von "Meet a dolphin" (Flosse schütteln) über "Dolphinsplash" (bis zur Hüfte im Wasser) bis hin zum "Dolphinencounter" (schwimmen). Ich suchte mir das "Meet a dolphin" aus und meine Freundin entschied sich für den "Dolphinsplash". Diese Aktionen kosteten 40,00 $ und 100,00 $, wobei das Eintrittsgeld mit verrechnet wurde. Diese Preise erscheinen im ersten Moment ziemlich hoch, jedoch lohnt es sich wirklich.
Wo hat man schon die Möglichkeit mit einem Delphin zu schwimmen und die Erfahrung vergisst niemand. Diese Tiere sind so beeindruckend und man fühlt sich in der Gegenwart eines Delphins einfach glücklich, es ist unglaublich! Bevor wir also unsere direkte Bekanntschaft mit einem Delphin machen sollten, hatten wir die Gelegenheit uns das Center mit seinen Shows und "Attraktionen" genauer anzusehen. Als wir aus dem Eingangsbereich in das Gelände hinaustraten und ein paar Schritte gingen (ca. 50m) trauten wir unseren Augen nicht.
Plötzlich standen wir vorm Wasser und uns schauten zwei neugierige Delphine an. Fasziniert von den Tieren und mit einem Lächeln im Gesicht blieben wir einfach stehen und sahen ihnen zu.
Wir mussten auch nicht lange warten, da begann eine kleine Show. Die Betreuerinnen versuchten spielerisch die Delphine zu animieren ihre Kunststückchen zu zeigen, geworfene Bälle wiederzubringen und wirklich lustige Geräusche von sich zugeben. Man merkte, dass dahinter kein Zwang stand. Ab und zu hatte einer keine Lust mehr und schwamm einfach weg. Oder er klaute den Ball bzw. die Reifen.
Danach konnte nun unser "Treffen" stattfinden. Beim meet a Dolphin wurde man zu einen Steg begleitet. Man stand auf dem Steg, der Delphin schwamm ein paar mal vorbei und man konnte ihn dabei streicheln. Am Ende kam er kurz hoch, stand senkrecht im Wasser und man konnte ihn an beiden Flossen berühren. Dabei nickte und quietschte der Delphin auf lustige Art und Weise. Ich finde allein die Berührung schon faszinierend.
Beim Dolphinsplash ging meine Freundin mit einer Betreuerin zu einem Delphin bis zur Hüfte ins Wasser. Die drei stellten viele faszinierende und spielerische Dinge mit dem Delphin zusammen an. Nach über einer viertel Stunde kam sie dann aus dem Wasser.

Wir fuhren dann die Keys weiter Richtung Süden und genossen weiter die schöne Gegend.
Nachdem wir also die seven mile bridge überquert hatten, welche sehr bekannt aus dem Arnold Schwarzenegger Film true lies ist. Nach der seven mile bridge mussten wir umdrehen, um irgend wann wieder zu unserem Appartement zu kommen.
Kurz nach dem wir gedreht hatten, sahen wir auf der rechten Seite einen Strand wie aus dem Bilderbuch gemalt. Dort mussten wir also zunächst erst mal hin.
Dieser Traumstrand gehört zum einem Abschnitt vom Bahia Honda State Park. Dort finden auch Schnorchel Touren statt.
Wir wollten allerdings nur an den Strand. Dieser Schneeweise Strand bestand bei den ersten 10 Meter nur aus 10 cm tiefen Wasser. Darin saßen ruhend Leute. Ich nahm meine Schnorchelausrüstung und ging etwas weiter raus um mir auch dort die schöne Unterwasserwelt an zu schauen.
Am späten Nachmittag fuhren wir weiter, zurück Richtung Ft. Lauderdale.
Alles in allem waren wir einen ganzen Tag von morgens 7 bis abends um 11 Uhr unterwegs. Sind ungefähr bis zur Hälfte der Keys ungefähr bis Marathon (zwischen Key Largo und Key West) gekommen. Man sollte daher unbedingt eine Übernachtung in einem der Motels an den Keys in Betracht ziehen, da es an einem Tag nur schwer zu schaffen ist.
Besonders wenn man nicht einfach durchfahren möchte, sondern sich noch an einige der vielen Möglichkeiten von Key Largo bis Key West anschauen möchte.