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Der Everglades Nationalpark in Florida - Das Meer aus Gras
Der Everglades-Nationalpark, gelegen im Süden des US-Bundesstaats Florida, erstreckt sich über mehr als 6000 Quadratkilometer. 1979 wurde der Park, der durch Sümpfe und Feuchtgebiete geprägt wird, als UNESCO-Weltnaturerbe eingestuft. Heute gelten die Everglades als gefährdet; Gefahr droht der einzigartigen tropischen Marschlandschaft aufgrund von Umweltverschmutzung und Trockenlegung der zum Teil landwirtschaftlich und zur Wassergewinnung genutzten Gebiete, auch die Spätfolgen des Hurrikans Andrew im Jahr 1992 und der Hurrikansaison 2005 sind noch immer spürbar.

Die Everglades werden von den Einheimischen auch "Grasfluss" oder "Meer aus Gras" genannt, in der Tat sieht der Betrachter vor allem eine sich bis zum Horizont ausdehnende Grasfläche, nur unterbrochen von auf Inseln wachsenden Zypressen. Da diese Pflanzen dem Leben in stehendem Frischwasser angepasst sind, findet man sie hier häufig, genau wie Koniferen und Mangroven.

Welche Tiere und Pflanzen leben in den Everglades?

Die Mangrovensümpfe sind die Heimat von über 200 Fischarten, Krebsen und anderen Wirbellosen Tieren. Diese dienen den zahlreich vertretenen Vögeln als Nahrungsquelle. Im Everglades-Nationalpark findet man die vielfältigste Tierwelt von Florida. Dort leben Pelikane, Kormorane, Störche, die einzige Population wildlebender Flamingos in den Vereinigten Staaten sowie weitere Watvögel.
Auch Säugetiere sind vertreten:
Auf den trockenen Inseln halten sich Rehe, Waschbären, Schwarzbären und der seltene Florida-Panther auf, eins der am meisten gefährdeten Säugetiere weltweit. Die berühmtesten Bewohner der Sümpfe sind allerdings die Alligatoren. Sie teilen sich ihren Lebensraum mit dem vom Aussterben bedrohten Amerikanischen Krokodil, was weltweit einzigartig ist, da sich Krokodile und Alligatoren ansonsten nicht begegnen. Verschiedene Schildkrötenarten nutzen den Park als Rückzugsgebiet oder kommen zur Eiablage an die Sandstrände.

In den Sümpfen der Everglades sind ungefähr 40 Säugetierarten, 50 Reptilienspezies, 300 Fisch- und 350 Vogelarten beheimatet. Nicht zu vergessen über ein Dutzend Amphibienarten und unzählige Insekten, darunter, zum Leidwesen der menschlichen Parkbesucher, allein 15 verschiedene Sorten angriffslustiger Stechmücken leben und stechen rund um die Everglades. Besonders lästig sind die Stchmücken in den schwülen und heißen Frühlings- und Sommermonaten. Ab September, wenn allgemein die Temperaturen in Florida etwas zurück gehen, nimmt auch die Schwüle ab und mit den Stechmücken in den Everglades wird etwas erträglicher.

Will man mit dem Auto von Miami oder allgemein an die Florida-Keys fahren, kommt man zwangsläufig an dem Everglades Nationalpark vorbei. Hier fährt man am besten ab den Flughafen von Miami auf die 836 West. Hier sollte man dann auf den Florida Turnpike South fahren, das kostet vielleicht ungefähr 3 Dollar, aber wenn sie eine Stunde Fahrtzeit von Miami bis Key-West einsparen wollen, dann sollten Sie den Florida turnpike South wählen.
Sicherlich kann man problemlos auch legendäre US1 South fahren, aber die zieht sich ganz schön in die Länge, besonders wenn man durch die Everglades unterwegs ist.

Auch eine schöne Auto-Tour durch die Everglades kann man machen, wenn man von der Ostküste-Florida bis zur Westküste-Florida (oder umgekehrt) fahren will. Denn die Bundestrasse Nr. 75 (Interstate 75 Everglades PWKy) verbindet die beiden Küsten und führt direkt durch die berüchtigten Sümpfe von Florida. Wer hier fährt und mal pinkel muss, sollte besser gut aufpassen, wenn man sich einfach so ander Strasse zum wasserlassen hinstellen will, denn auf der Interstate 75 kann es wirklich schon mal vorkommen, dass ein Aligator die Strasse überquert.
Zwar muss man bei dem Turn Pike 75 Interstate 75 Everglades PWKy auch Zoll für die Nutzung zahlen, aber zum einen spart man sich viel Zeit und zum anderen ist es eine abenteuerliche Reise durch die Everglades.

Die Pflanzenwelt der Everglades

In den Sümpfen von Florida gibt es echt seltene Pflanzenarten, die danke dem Subtropischen Klima sich dort prächtig entwickelt und vorgepflanzt haben. Auch die vielen Hurrikans kann der Pflanzewelt von den Everglades nicht viel anhaben, da der dichte Pflanzenbewuchs vor den starken Winde schützt. In den Sümpfen findet man unterschiedlich Wasserqualitäten. Vom Süßwasser bis hin zum Salzwasser. Allein dies ist ein weitere Grund warum so viele unterschiedliche Pflanzearten dort gedeihen. Bekannt wurden die Pflanzen der Everglades auch durch die seltenen Orchideen Arten die dort wachsen.

Die Everglades als Weltkulturerbe und Biosphären-Reservat

Aufgrund der großen Tier und Pflanzenvielfalt wurde 1947 der Name "Everglades National Park" ins Leben gerufen. Und seit dem Jahre 1982 gehören, Dank der UNESCO die Everglades sogar zum „Naturerbe der Welt“ und gelten als "Internationalen Biosphären-Reservat".

- Fotos von den Aligatoren in Everglades

Kurzinfo:
An der südlichen Spitze von Florida liegt der Everglades Nationalpark. Die Everglades sind die Sümpfe von Florida mit einem subtropischen Klima.